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für die Saison 2010!

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Ungarn blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, und dabei war das Land stets prägenden Einflüssen aus Europa und Asien ausgesetzt. Ein Radurlaub in Ungarn lädt ein, dieses geschichtsträchtige Land intensiv zu entdecken. Zur Zeitenwende wurden große Teile des heutigen Ungarns ins Römische Reich eingegliedert, um die dortige Eisenproduktion für das Imperium zu sichern. Die Donau wurde die neue Außengrenze und vereinfachte die Verteidigung gegen einfallende Germanen. Im Gegenzug profitierte die neue Provinz Pannonien von der Römischen Infrastruktur mit neu erbauten Straßen, Thermen und Amphitheatern. Den Römern folgten die asiatischen Reitervölker von Hunnen, Awaren, Magyaren und Mongolen. Der Einfluss der Magyaren ist noch heute in Ungarn allgegenwärtig, kommt doch die Eigenbezeichnung der Ungarn und auch die Sprache von dem ehemaligen Nomadenvolk, das sich im Karpatenbecken und Pannonien niederließ. Um 1000 gründeten die Magyaren das Königreich Ungarn, das als Teil der k.u.k. Monarchie Österreich-Ungarn bis zum Ende des Ersten Weltkriegs bestand. Auf einem Radurlaub in Ungarn taucht man ein in diese spannende Vergangenheit.

Die Donau ist nicht nur der längste Strom Mitteleuropas, an ihren Ufern bewegen sich Jahr für Jahr unzählige Fahrradfahrer zwischen Donaueschingen und Wien oder verlängern ihren Radurlaub bis Ungarn und die Hauptstadt Budapest. Hinter Bratislava bildet die Donau zunächst die Grenze zwischen Ungarn und der Slowakei und führt entlang von urwüchsigen Auwäldern. Durch das Visegráder Gebirge bahnt sich der Strom seinen Weg und biegt bei Vác beinahe rechtwinklig Richtung Süden ab. Etwa 30 Kilometer hinter dem Donauknie liegt Budapest, das einen Höhepunkt bei einem Radurlaub in Ungarn darstellt. Die Stadt, die auch Paris des Ostens genannt wird, strotzt nur so vor Sehenswürdigkeiten. Hoch über der Donau bietet die Zitadelle auf dem Gellértberg eine hervorragende Aussicht auf große Teile der Stadt. Direkt am Donauufer steht das Parlamentsgebäude, eines der Wahrzeichen Budapests. Die eigentliche Hauptattraktion ist aber die Donau selbst und wird in der Stadt von neun eindrucksvollen Brücken überspannt.

Die zwei größten Steppenseen Europas befinden sich in Pannonien. Neben dem Balaton, wie der ungarische Name des Plattensees lautet, ist das der Neusiedler See, dessen südliches Ende auf ungarischem Staatsgebiet liegt. Beide Seen haben nur eine Wassertiefe von wenigen Metern, was die Erwärmung der Wassertemperatur im Sommer auf bis über 28° C ermöglicht, und bieten ideale Bedingungen für einen Radurlaub in Ungarn. Markanter Einschnitt am Balaton ist die Halbinsel Tihany. Auf ihr befindet sich eine Klosterabtei aus dem 11. Jahrhundert und ihre Gründungsurkunde gilt als eines der bedeutendsten Dokumente der ungarischen Sprache. Der Fahrradtourismus kam nach dem Zusammenbruch des Ostblocks zurück an den Balaton. Seitdem wurden Radwege erneuert und erweitert, so dass seit einigen Jahren die Umrundung des Sees problemlos möglich ist.

Sie sehen, es gibt viel zu entdecken bei einem Radurlaub in Ungarn. Wir freuen uns auf Sie!

Simon Mink  &  Peter Schuck
Geschäftsführer
Radweg Service